Handelsverband Wohnen und Büro veröffentlicht Geschäftsbericht 2021/2022

Der Geschäftsbericht 2021/2022 des Handelsverbandes Wohnen und Büro e.V. (HWB) steht ab sofort zum Download bereit. Neben dem branchenüber­greifenden Rückblick auf das Geschäftsjahr und die allgemeine Wirtschafts­lage 2021/2022 enthält der Bericht ausführliche Informationen zu den Aktivitäten der einzelnen Fachverbände Möbel und Küchen (BVDM), Koch- und Tischkultur (GPK) und Büro und Schreibkultur (HBS). Im Geschäfts­bericht 2021/2022 informiert der Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB) über die allgemeine Wirtschaftslage 2021 und 2022 und beleuchtet ausführlich die Geschäftsjahre seiner Fachbereiche Möbel und Küchen, Koch- und Tischkultur sowie Büro und Schreibwaren. Der HWB gibt einen umfassenden Einblick in die Highlights des vergangenen Jahres. Hierzu zählen u.a. die jährlich stattfindenden Pressekonferenzen (on- und offline) der einzelnen Fachbereiche, die fachliche Branchenarbeit, das GPK-Gipfeltreffen in der Messe Frankfurt, die Arbeit in den Ausschüssen sowie Eindrücke von den Messen, die endlich wieder stattfinden konnten. Zudem gibt der HWB einen informativen Überblick über seine vielfältigen Aufgaben, die im Laufe des Berichtszeitraumes durch die Geschäftsstelle wahrgenom­men wurden.


GPK+HBS

Winter-Nordstil vom 14. - 16.01.2023

Vom 14. bis 16.01.2023 findet in Hamburg die Winter-Nordstil statt. Mit an Bord sind wieder namhafte Markenhersteller, Start-ups, Manufakturen und junge Designer. Für frischen Wind sorgen das Village und die Sonderprä­sentationen der Nordlichter. Das Nordstil-Forum liefert mit Vorträgen und den ergänzenden Trendtischen jede Menge Ideen und Impulse. In den Hallen A1 und A4 zeigen Unternehmen Trends aus dem Produktbereich Haus & Garten. Aussteller aus dem Bereich Stil & Design präsentieren ihre Neuheiten in der A3. In den Hallen B1.0 und B1.1 dreht sich alles um das Thema Küche & Genuss. Inspiration zu Geschenke & Papeterie finden Besucher in den Hallen B1.0 bis B4.0. Neues rund um Schmuck & Mode gibt es in der Halle B7. Zusätzlich gibt es ein buntes Rahmenprogramm. Das Nordstil-Forum in der Halle B1.0 greift Themen auf, die den Handel aktuell bewegen und bietet Lösungen sowie Anregungen für das eigene Geschäft. Für frische Ideen sorgen die Nordlichter in der Halle A3. Auch das Village begeistert in der Halle A3 nicht nur mit den neuesten Trends, sondern zu­dem mit spannenden Konzepten für den Point of Sale. Weitere Informatio­nen und das Ausstellerverzeichnis stehen hier bereit.


HBS

Branchen Monitor Buch: Leichtes Plus am Buchmarkt im Oktober

Nach Rückgängen im September bringt der Oktober wieder ein Plus am Buchmarkt – allerdings nur im Hinblick auf den Gesamtmarkt: Der Sorti­mentsbuchhandel vor Ort – bei dem die coronabedingte Umsatzlücke ohnehin schon vergleichsweise groß ist – bleibt erneut hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats zurück. Die Umsätze in den Vertriebswegen Sorti­mentsbuchhandel, E-Commerce, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemarkt bewegten sich im Oktober zusammen 0,8 % über denen des Vorjahresmonats. Auch der Absatz – also die Zahl verkaufter Exemplare – stieg im Vergleich zum Oktober des Vorjahres etwas an (plus 0,8 %). Dazu gab es erneut einen leichten Rückgang bei den bezahlten Preisen: Im Schnitt bezahlten die Käufer*innen im vergangenen Monat 14,03 € pro Buch und damit 0,1 % weniger als im Vergleichsmonat. Somit ergibt sich für die ersten zehn Monate des Jahres 2021 kumuliert ein Umsatzplus von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, beim Absatz ergibt sich ein Plus von 0,9 %.


BVDM

IKEA bietet rund um den Black Friday besondere Rückkaufkonditionen

Rund um den Black Friday rückt das Unternehmen das Thema Kreislauf­wirtschaft in den Fokus. Unter dem Motto „Jede*r verdient eine zweite Chance. Zurückgeben lohnt sich jetzt besonders.“ lädt das Unternehmen seine Kund*innen dazu ein, gut erhaltene, gebrauchte Ikea Möbelstücke in die Ikea-Einrichtungshäuser zurückzubringen. Im Aktionszeitraum vom 11.11. – 04.12.2022 lohnt sich das Zurückgeben über den Service „Zweite Chance“ besonders, denn dann erhöht das Unternehmen den regulären Rückkaufpreis um 20 %. Die Aktion beruht auf dem Service „Zweite Chance“, der 2019 flächendeckend in allen 54 Ikea-Einrichtungshäusern in Deutschland eingeführt wurde. Die „Zweite Chance“ umfasst derzeit rund 1.800 Produkte aus dem Ikea-Sortiment – Teil des Rückkaufprogramms sind auch Ikea-Klassiker wie Billy, Kallax und viele weitere Möbel. Anschließend werden diese in den Fundgruben bzw. Circular Hubs zum regulären Rückkaufpreis zuzüglich der Mehrwertsteuer angeboten.


BVDM

Poco in Pforzheim im neuen Look

Die Poco Einrichtungsmärkte GmbH präsentiert sich seit dem 05.11.2022 an ihrem Standort in Pforzheim von außen und innen im neuen Look. 4 Mio. € hat Poco investiert, um aus dem Markt einen Prototyp für ein neues Konzept zu machen, das neue Zielgruppen gewinnen soll. Der 15 Jahre alte Poco Standort ist mit Farben, Beleuchtung und Böden neu gestylt. Er ist der Proto­typ des neuen Poco Konzepts, das dem Einrichtungsdiscounter ein hoch­wertiges Erscheinungsbild verleihen soll und in Teilen bereits im jüngst er­öffneten Markt in Hanau zum Einsatz kam.

Das neue Konzept umfasst In- und Outdoor Farben, Boden, Beleuchtung und Sortimentspräsentation. In Pforzheim ist nichts mehr von dem bekann­ten knalligen Poco-Rot zu erkennen. Es wird stattdessen Rubinrot mit Anthrazit kombiniert. Nicht nur die Außenwand erscheint in diesen Farben, sondern auch im Innern werden diese erneut aufgegriffen. Das typische Poco-Gelb ist noch auf den Werbeplakaten wiederzufinden. Wichtig sei laut Unternehmen: Bei der Gewinnung der neuen Zielgruppe dürfe der Discount Kunde, der Poco seit Jahren kennt, nicht auf der Strecke bleiben. Die neuen Farben finden sich auch im Logo wieder, der Smiley musste jedoch weichen. Der Laufweg im Inneren des Marktes ist in Hellgrau gehalten und passt somit zu den neuen Ratserdecken. Für die Ausstellungsflächen wurde ein dunklerer Boden gewählt, sodass sich dieser vom Laufweg abhebt. Die Ware wird von LED-Deckenleuchten angestrahlt.


HWB

Abmahnwelle „Google Fonts“ legt zu

Das Landgericht München I hat in seinem Urteil (Az.: 3 O 17493/20) die Rechtswidrigkeit der Remote-Einbindung von Google Fonts festgestellt. Infolgedessen haben die Abmahnungen seither deutlich zugenommen und immer mehr Privatpersonen und Abmahnkanzleien nutzen das Urteil, um Schadensersatz zu fordern. Dadurch wächst die Verunsicherung bei Website-Betreibern. Auch zahlreiche Einzelhändler sind von „Abmahnungen“ bzw. Zahlungsaufforderungen betroffen. Nichts zu befürchten hat man, wenn man die Schriftarten herunterlädt und lokal auf dem Server speichert. Dann werden die Schriftarten beim Besuch der Website direkt vom eigenen Server nachgeladen, anstatt online von den Google-Servern heruntergeladen zu werden. Somit wird keine Verbindung zu Google-Servern hergestellt und es werden keine Daten an Google gesendet. Mit dieser Einbindung ist man auf der sicheren Seite und vom Urteil nicht betroffen. Kritisch wird es erst, wenn man Google Fonts Remote nutzt und nicht lokal auf dem eigenen Server speichert. In diesem Fall werden einzelne Schriftarten beim Aufruf der Website von Google-Servern geladen. Bei diesem Vorgang werden perso­nenbezogene Daten der Website-Besucher (einschließlich der IP-Adresse) an Google übermittelt. Damit hat der jeweilige Website-Besucher keine Kontrolle mehr über die Verarbeitung seiner Daten, was eine nicht hinnehm­bare Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts darstellt. Aufgrund des enormen Ausmaßes der Massenabmahnungen hat der Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e. V. (DSW) inzwischen einen aktuellen Warnhinweis veröffentlicht. Der Warnhinweis enthält praktische Handlungs­empfehlungen für betroffene Unternehmen, die eine solche Abmahnung oder Zahlungsaufforderung erhalten. Der DSW sieht danach keinen Anlass, die geltend gemachte Forderung zu erfüllen. Auch eine Reaktion auf das als „Abmahnung“ bezeichnete Schreiben ist zur effektiven Rechtsverteidigung nach Auffassung des DSW nicht erforderlich.


HWB

buero.de macht Angebot für Galeria-Filialen

Die Kaufhaus-Kette Galeria Kaufhof hat erneut Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen verfügt über 131 Filialen. Buero.de hat für 47 Standorte des Konzerns ein Angebot abgegeben. Filialen in mittelgroßen Städten werden dabei favorisiert, z. B. in Bad Homburg, Fulda, Goslar oder in Wismar. Letzte Woche wurden die Gespräche mit dem Insolvenzverwalter begonnen. In den 47 Filialen sind rund 6.000 Mitarbeiter beschäftigt. Verdi zufolge will der Galeria-Vorstand aktuell ein Drittel der Filialen schließen, rund 17.400 Menschen wären davon betroffen. Im September hatte buero.de drei Büro- und Schreibwarengeschäfte bei Frankfurt/Main übernommen und angekün­digt, mit der Marke buero.de künftig im stationären Handel expandieren zu wollen.


HWB

Preissteigerungen bremsen Nachhaltigkeit als Kaufargument im B2C-Markt

Konsumverzicht und Sparverhalten wirken sich auch auf Nachhaltigkeit als Kaufkriterium aus. Wie die neue Studie „Nachhaltiger Konsum – In guten wie in schlechten Zeiten?“ des ECC Köln zeigt, haben Inflation und Preissteiger­ungen deutliche Auswirkungen auf ein nachhaltiges Konsumverhalten. So gaben 58 % der Konsumenten an, dass eine nachhaltige Lebensweise im Angesicht aktueller Preiserhöhungen nur schwer mit einem hohen Lebens­standard vereinbar sei. In der Folge wird vermehrt auf den Kauf nachhaltiger Produkte verzichtet (30 %). Besonders ausgeprägt ist diese Umorientierung bei den jungen Konsumenten, die oft weniger Haushaltsbudget zur Verfü­gung haben. Allerdings gibt auch rund jeder Zweite der 18- bis 29-Jährigen an, wieder mehr zu nachhaltigen Produkten greifen zu wollen, wenn die Preissteigerungen sich wieder zurückbewegen.

Fragt man Konsumenten, wer für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft verantwortlich ist, belegt der Sektor Hersteller und Industrie Platz 1 (Mittel­wert von 8,0), dicht gefolgt von Politik (7,9) und Handel (7,6) – eine Wahr­nehmung, die durchaus Kaufentscheidungen und Markenimage steuert und verschiedene Handlungsmöglichkeiten mit sich bringt, heißt es beim ECC Köln. So könnten Händler und Hersteller beispielsweise durch die Vermei­dung von Plastikverpackungen sowie transparente Informationen zu Material, Herkunft und Inhaltsstoffen Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit setzen.


Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB)

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Vorstand: Michael Ruhnau (Vorsitzender), Christina van Dorp, Stefan Storch, Markus Meyer. Geschäftsführer: Christian Haeser, Amtsgericht Köln VR 7432 – Mitglied im Handelsverband Deutschland - HDE

Redaktion:

Christian Haeser (verantwortlich), Oliver Hagemann und Dirk Scharmer.

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